Jogi       Christian          David            Tanja

FOGDRIVER

 

– Kein Blindflug durch Zeit und Raum –  

 

Psychedelic Spacerock, Progressive Post-Rock

 

Immer mehr Bands verzichten auf die gängigen Rock-Klischees wie Sänger, Posing oder modernes Marketing und verzeichnen dabei erfreulicherweise die allergrößte Resonanz in der alternativen Musikszene des Space- und Postrocks. Die Stoner-Welle hat nicht nur die USA und Europa in den letzten Jahren erobert, sondern gilt derzeit als die spannendste Antwort auf das ausgepresste und kreativ überholte  Musikbusiness.

In diese Kerbe schlagen FOGDRIVER aus Süddeutschland, denen eine abwechslungsreiche und zugleich hörenswerte Melange aus harmonischen Gitarrenklängen, harten Riffs sowie verspieltem Bass und lässig treibendem Schlagzeug gelingt.

In einer klassischen Dreier-Besetzung, die gänzlich auf Vocals verzichtet, schrauben sich melancholische Parts langsam und subtil in die Gehörgänge und bleiben dort angenehm und nachhaltig sitzen. Diese Eindrücke werden in sphärischer Bildsprache durch Live-Visuals unterstützt. Um den Songs einen tiefen Charakter zu verleihen, bricht die Band immer wieder brachial aus, sorgt für cineastische Ausschweifungen und erweitert ihr Songgefühl um ein Vielfaches.

Ganz klar steht bei den drei Instrumentalisten der Song im Vordergrund und unter dieser Prämisse ordnet sich fast alles andere unter – Mutig schreitet FOGDRIVER die Grenzen zwischen Sphären, Melancholie, Mythos und Schöpfungskraft ab, verliert sich in Verspieltheit und hypnotisiert in zu Ton gewordenen Bildern.

Ein Nebel entsteht, der Möglichkeiten zur Interpretation zulässt, der neben Ruhe, Melancholie aber auch Raum für Wehmut, Schmerz und Aufbruch bedeutet und die Zuhörer in einen wohligen Mantel packt.

 

FOGDRIVER sind: David (Gitarre), Jogi (Bass), Christian (Schlagzeug) und Tanja (Visuals).

 

2017 by Volker Spellenberg

 

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PresseStimmen

Presseartikel vom Konzert im Schlicker (Heuchlingen) am 16.06.2018 (mit freundlicher Genehmigung von Jens Eber) erschienen am 19.06.2018 in der Heidenheimer-Zeitung.